Schergässler Reichenbach

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Pyro, Sonne, Wein und gute Laune

So oder so ähnlich, lässt sich das vergangene Fasentwochenende mit wenigen Worten zusammenfassen. Denn auf viele Knalleffekte und Überraschungen beim Fest der Richebacher Schutterschlurbi folgte ein sonniger Umzugstag in Oberkirch. Aber nun der Reihe nach:

Die Schutterschlurbi präsentierten sich bei ihrer traditionellen Hallenveranstaltung in Bestform. Zum Auftakt krachte es gewaltig auf der mit Spezialeffekten präparierten Bühne - und das nicht nur musikalisch. Die Schutterschlurbi heizten mächtig ein. Sie nutzten auch die Gelegenheit, um der Fasentzunft Schergässler zu ihrem 60-jährigen Bestehen zu gratulieren. Oberzunftmeister Thomas Fischer wurde ein tolles, großes Foto der Schutter-schlurbi überreicht, das im Zunftlokal Nörgler einen schönen Platz erhalten wird. Eine gelungene Überraschung, der zahlreiche Tänze und Guggeauftritte folgten.

Viele Schergässler nutzten das "Quasi-Heimspiel" bei den Schutterschlurbi in der Geroldseckerhalle für einen zeitlich ausgedehnten närrischen Abend und schafften es trotzdem am nächsten Morgen pünktlich am Bus zu sein. Denn es ging ins närrische Oberkirch. Dort fand am 19. Februar 2017 ein schöner Fasentumzug auf verkürzter Strecke statt. Grund dafür war eine große Baustelle im Stadtzentrum, die nach Fertigstellung eine attraktive Fußgängerzone werden soll. Das Narrendorf wurde von den Oberkircher Narrenfreunden kurzerhand in den Bereich um Kirche und Narrenkeller gelegt, was sich atmosphärisch als gute Wahl erwies. Denn die zahlreichen Narren fühlten sich mehr als wohl und genossen - wie die vielen Zuschauer entlang der Umzugsstrecke - den sonnigen Tag. Die vielen Schergässler, angereist mit dem amtierenden Baronspaar Monika II. und Axel I., erlebten schöne Stunden und schlotzten das ein oder andere Gläschen Oberkircher Wein.

Bildergalerie: Umzug Oberkirch

 

"Kum un lach in Richebach" über die Fasenttage 2017

Die Fasenttage rücken näher und auch in der Narrenhochburg Reichenbach laufen die letzten Vorbereitungen für eine tolle närrische Zeit in und rund um die Schergaß. Dort werden im Jahr des 60-jährigen Bestehens der Fasentzunft viele Gäste aus nah und fern erwartet. Am Schmutzigen fällt der Startschuss mit dem Narrenbaumstellen auf dem Lindenplatz um 15.30 Uhr. Um 18 Uhr werden die Narren dann - angeführt vom Baronspaar Monika II. und Axel I. - das Rathaus stürmen und die Ortsgewalt an sich reißen. Spätestens dann gibt es für die Narren kein Halten mehr. Direkt nach dem Hemdglunkerumzug, der um 19.30 Uhr vom Rathaus aus startet, wird in den Wirtschaften, den Buden in der Schergaß und dem Zunftlokal Nörgler der Frohsinn regieren. Auch die vielen Dorffasentgruppen werden wieder unterwegs sein.

Der Fasentsonntag wird erstmalig mit einer Narrenmesse in der Kirche St. Stephanus eröffnet. Diese beginnt um 10 Uhr. Ab 14 Uhr schlängelt sich dann der große Jubiläumsumzug durch die Straßen. Zahlreiche Zünfte und Musiken aus nah und fern werden erwartet. Für die bunten Farbtupfer sorgen einmal mehr die ideenreichen Dorffasentgruppen mit ihren tollen Kostümen, die den Umzug in Reichenbach alljährlich zu einem außergewöhnlichen Umzug machen. Auf wen sich die Besucher am Straßenrand freuen können, kann der nachfolgenden Umzugsaufstellung entnommen werden.

Umzugsaufstellung Jubiläumsumzug der Schergässler am 26. Februar 2017

 

Die Patenzunft feiert Jubiläum

50 Jahre ist die Späudizunft aus Niederschopfheim zwischenzeitlich jung. Dies wurde am 12. Februar 2017 mit einem schönen Jubiläumsumzug gefeiert. Mit dabei auch die Schergässler, die den Späudis Mitte der 70er Jahre bei der Aufnahme in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte Pate standen.

Dem Anlass entsprechend, war auch das Wetter, das viele Zuschauer an die Umzugsstrecke lockte. Die Späudis sorgten in ihrem Narrennest für einen rundum gelungenen Tag, der den Schergässlern und den vielen in Freundschaft miteinander verbundenen Zünften viel Freude bereitete.

Bildergalerie: Umzug Niederschopfheim

 

Fünf Stunden - 77 Akteure

Der große Zunftabend der Schergässler am 11. Februar 2017 war einmal mehr ein närrisches Spektakel der Superlative. 77 heimische Akteure boten dem Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Geroldseckerhalle ein abwechslungsreiches Non-Stop-Programm, das erst eine halbe Stunde nach Mitternacht mit dem großen Finale endete. Nach der Begrüßung durch Oberzunftmeister Thomas Fischer, bat dieser das diesjährige Baronspaar Monika II. und Axel I. - alias Monika Tränkle und Axel Himmelsbach - in den Saal. Beide werden das Reichenbacher Narrenvolk nun durch die närrische Kampagne führen, in der die Fasentzunft ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Diesen Anlass nutzte auch der Lahrer Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, das Reichenbacher Narrenvolk mit einer wohlgereimten Rede zu überraschen und der Fasentzunft Schergässler Glückwünsche zu überbringen.

Einen mit viel Kostümaufwand betriebenen Auftritt legten dann die jüngsten Akteure des Abends, die Mini-Minis, aufs Parkett. Sie enführten das Publikum als Fische, Quallen, Meerjungfrauen, Krebse und Haie in die faszinierende Unterwasserwelt. Die kleinen Tänzerinnen und Tänzer konnten mit ihren Tanzgruppenleiterinnen Katja Bohy, Stefanie Kappus, Michaela Lauer und Nicole Weinrich-Dold viel Applaus für ihren fulminanten Auftritt verbuchen. Im Anschluss sorgte Rolf Hügel als "hinkender Bote" mit seiner gekonnten Darbietung für Lacher beim Narrenvolk. Er schnürte einmal mehr ein unterhaltsames politisches Paket aus Wortwitz und Spitzfindigkeiten.

Die Moderatoren des Abends, Oberzunftmeister Thomas Fischer, Zunftmeister Armin Furtwängler und Jens Jägle-Enders, lagen bei ihrer Anmoderation der Maxi-Minis, in der auf die Gefahr eines Schleudertraumas hingewiesen wurde, richtig. Die jungen Tänzerinnen wirbelten mit hoher Geschwindigkeit über die Bühne und begeisterten mit einer tänzerischen Reise durch die Epochen. Die beiden Tanzgruppenleiterinnen Tanja Stürmer und Nicole Joos freuten sich gemeinsam mit ihren Schützlingen über das Dargebotene und ernteten viel Applaus. Gleiches galt für den Auftritt von Tanja Mühlhaus, musikalisch begleitet von Reiner Kammerer, die mit einem närrischen Jahresrückblick trefflich das Weltgeschehen glossierte und mit ihren Melodien den Saal zum Kochen brachte.

Mit sehr viel Applaus bedacht, wurde auch der in diesem Jahr von Katja Schuhmacher einstudierte, traditionelle Hästanz der Schergässler, der seit vielen Jahren das Zunftabendprogramm bereichert und zur Richebacher Fasent gehört wie die Fasentbändele über der Hauptstraße. Auf diesen ließen sich in diesem Jahr "die Neuen" nieder, die als Vögel auf die Bühne flogen. Sie redeten "wie ihnen der Schnabel gewachsen war" und sorgten mit der altbewährten Mischung aus Klamauk und Fasentschlagern für einen weiteren Höhepunkt des Abends. "Die Neuen" in Person von Patrick Decker, Thomas Fischer, Armin und Gerd Furtwängler, Jürgen Glatz sowie Beate Maier hinterließen den Richebacher Tratschwiebern Paula und Anna - alias Gisela Heizmann und Christa Reithler - ein bestgelauntes Publikum, das sich prächtig über die vorgetragenen Mißgeschicke der Reichenbacher amüsierte.

Der glanzvolle Abschluss des Abends blieb dem Buurequartett vorbehalten, das sich mit Buur Gisbert in ein Quintett verwandelte. Patrick Bohy, Timo Haag, Daniel Moser, Mirko Sahl und Neuzugang Harry Gyssler präsentierten neue und altbekannte Fasentschlager, die zum mitsingen und schunkeln einluden. Das begeisterte Publikum forderte und erhielt eine Zugabe nach der anderen. Beim abschließenden Finale präsentierten sich dann nochmals alle Akteure des 56. Zunftabends auf der Bühne und erhielten stehende Ovationen. Ein wunderbarer Abend, der in wundervollen Bildern von Zunftpaparazzi Reinhard Pelzer festgehalten wurde.

Bildergalerie: Großer Zunftabend der Schergässler

 

Kein Vespa-Wetter - oder doch?

Der Dauerregen am Sonntag, den 5. Februar 2017 sorgte zumindest nicht dafür, dass die Schergässler die lange Fahrt ins Wiesental nicht in Angriff nahmen. Die dortige Narrenzunft Hausen feierte ihr 55-jähriges Bestehen. Die zahlreichen Besucher des schönen Umzugs waren trotz des schlechten Wetters bestens gestimmt und zeigten sich von ihrer närrischen Seite. Die gute Stimmung wurde dann nach dem Umzug in die Festhalle und die gemütlichen Wirtschaften getragen, in denen Blaskapellen aufspielten. Auch der Musikverein Reichenbach war mit von der Partie und begleitete einmal mehr die Schergässler - ein schönes Gesamtbild!

Bildergalerie: Umzug Hausen

Am Vorabend zog es die Schergässler zu den Kürzeller Narrenfreunden. Diese veranstalten einen Zunftabend, bei dem ein buntes Programm aus musikalischen und tänzerischen Auftritten geboten wurde. Die Ridd´l Schdägge konnten 20 befreundete Zünfte begrüßen, die gemeinsam mit den Schergässlern einen schönen Abend in der Halle verbrachten.

 


Seite 1 von 15

Suche

Wer ist Online

Wir haben 11 Gäste online

Unsere Partner

Banner
Banner