Schöner Fasentausklang am Fasentdienstag

Auch am Fasentdienstag waren die Schergässler nochmals unterwegs. Besucht wurde der Umzug im Knautscherdorf Griesheim (bei Offenburg). Die Narrenzunft Griesheim feierte ihr 40-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Vertretern des VON-Präsidiums und befreundeten Narrenzünften. Aus diesem Anlass wurde ein kleiner aber feinen Umzug auf die Beine gestellt. Aufgrund der Umzugslänge blieb nach dem Umzug noch genügend Zeit, sich mit den Narrenfreunden aus den verschiedensten Zünften über die zu Ende gehende Fasentsaison 2013 zu unterhalten. Diese wurde allseits als sehr schön und friedlich bezeichnet und hätte deshalb gerne noch die ein oder andere Woche länger dauern dürfen ...

Bildergalerie: Umzug Griesheim

Am Abend folgte dann das Unausweichliche: das Ende der diesjährigen Fasent mit der Fasentverbrennung am Lindenplatz. Der Trauerzug schritt, angeführt von einer Abordnung des Musikvereins, unter Wehklagen zum Narrenbaum. Dort sprach das Baronspaar Anita II. und Patrick II. noch ein paar tröstende Worte an das Narrenvolk. Oberzunftmeister Thomas Fischer betonte abschließend, dass die Fasent zur Freude aller wieder kommen werde - auch wenn das Warten hierauf schwer fällt. Narri Narro - die Fasent isch bald wieder do!

Bildergalerie: Fasentverbrennung am Lindenplatz

Traumhafter Umzug bei traumhaftem Wetter

Die Sonne strahlte am Fasentsonntag in Reichenbach mit den Narren um die Wette. Mit dabei waren um die 5.000 Zuschauer, die einen einzigartigen Umzug erlebten. Über 40 Gruppen, Zünfte und Musiken bildeten einen kompakten Umzug, der bunt daher kam. Dabei trumpften erneut die privat organisierten Dorffasentgruppen auf, die den Umzug und die Richebacher Fasent so besonders und einzigartig machen. Tolle Kostüme und Wagen waren zu bestaunen, die mit viel Liebe zum Detail genäht und gebaut wurden. Die befreundeten Zünfte, deren Zunftmeister vor dem Umzug beim Empfang im Zunftlokal Nörgler zusammen kamen, komplettierten den närrischen Lindwurm mit schönen Häs und viel Aktion entlang der Umzugsstrecke. Glänzend aufgelegt präsentierten sich auch die Musikkappellen und Guggemusiken mit Narrenmärschen und bekannten Melodien. Traditionell fand nach dem Umzug ein buntes Narrentreiben im Ortskern und der Schergaß statt.

Bildergalerie: Fasentsonntag in Reichenbach

Der Fasentmontag stand dann ganz im Zeichen des Nachwuchses. Um 14 Uhr startete der Kinderumzug vom Nörgler aus bis hin zur Geroldseckerhalle. In dieser erhielt der Narresome "a Wurschd un a Weckli" - wie es in Richebach seit langem Tradition ist. Beim anschließenden Kinderball sorgten die beiden Reichenbacher Tanzgruppen Maxi-Minis und Mini-Minis sowie der Nachwuchs der Kuhbacher Kühe mit Auftritten für Kurzweil. Selbst aktiv werden konnten die Kinder bei verschiedensten Spiel- und Bastelstationen sowie bei den Tanz- und Stimmungsrunden. Ein närrisches Quiz mit abschließender Verlosung rundeten den Kindernachmittag der Schergässler ab, der wieder gut besucht war.

Bildergalerie: Richebacher Kinderfasent

Umzug im winterlichen Biberach

Kalt, aber meist sonnig war es am Fasentsamstag in Biberach. Knapp 90 Schergässler und Zunfträte waren beim schönen Umzug dabei und genossen danach die Stimmung im Narrendorf. Einige zog es in den urigen Narrenkeller der Biberacher, der stets zum längeren Verweilen einlädt. In diesem ist an der Wand auch eine Schergässler-Maske zu entdecken. Grund dafür ist, dass die Schergässler bei der Aufnahme der Narrenzunft Biberach in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte Pate stand. Bei der Einweihung des Narrenkellers wurde unserem Patenkind die Maske überreicht. Fazit des Tages: Zum Umzug nach Biberach - immer wieder gerne!

Bildergalerie: Umzug Biberach

Kindernachmittag in Sexau

Bereits seit mehreren Jahren zieht es die jüngste Tanzgruppe der Schergässler, die "Mini-Minis" am Fasentfreitag zum Kindernachmittag des Fasnacht-Clubs Sexau. Dort begeisterten die "Mini-Minis" das Publikum mit ihrem alpenländischen Auftritt, der beim großen Zunftabend der Schergässler erstmals vorgeführt wurde. Den Kindern, aber auch den Eltern hat der Ausflug nach Sexau erneut viel Spaß gemacht. Einige Eindrücke vom Kindernachmittag gibt es in einer kleinen Bildergalerie.

Am Abend des Fasentfreitags war eine Abordnung der Schergässler zu Gast bei der Dachsennacht. Die stimmungsvolle Hallenveranstaltung der Muhrbergdachse Bühl (bei Offenburg) wurde von den Schergässlern erstmalig besucht.

Fantastische Gruppen am Schmutzigen unterwegs

Die Dorffasentgruppen haben sich in diesem Jahr selbst übertroffen. Mit ihren tollen Ideen und einer unglaublichen Kostümvielfalt begeisterten die Gruppen alle Narrenfreunde, die an diesem Abend in Reichenbach waren. In den Vorbereitungen steckten unzählige Stunden Arbeit, deren Ergebnis - nämlich die Kostüme - an diesem närrischen Abend mit viel Klamauk, Frohsinn und vor allem Freude präsentiert wurde. Sowohl in den gastronomischen Betrieben als auch in den Buden der Schergaß und dem Zunftlokal Nörgler fand ein buntes Narrentreiben statt, dass bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

Zuvor stürmten die Narren im Hemdglunker mit dem Baronspaar Anita II. und Patrick II. das Rathaus und rissen die Ortsgewalt an sich. Dies wurde nach einem stimmungsvollen Hemdglunkerumzug, musikalisch begleitet vom Musikverein Reichenbach, am Narrenbaum proklamiert. Der Narrenbaum misst in diesem Jahr stolze 16 Meter und wurde am Nachmittag vor den Augen einer großen Narrenschar am Lindenplatz gestellt. Für das Baronspaar und die Schergässler begann der Schmutzige bereits am Vormittag. Eine Abordnung besuchte die beiden Kindergärten im Ort. Auch ein Besuch der Grundschule mit Befreiung der Grundschüler aus den Klassenzimmern stand auf dem Programm. In der Pausenhalle folgte dann eine närrische Polonaise, die allen sichtlich Spaß bereitete.

Bildergalerie Schmutziger

Quasi Heimspiele

Mit dem Besuch des Schlurbifeschdes in der Geroldseckerhalle am Samstag, 02. Februar und dem Umzug in Seelbach am darauf folgenden Tag besuchten die Schergässler zwei Veranstaltungen, die fußläufig zu erreichen waren. Nach der von sechs Guggemusiken umrahmten Nacht der Richebacher Schutterschlurbi in der Geroldseckerhalle zog es viele Schergässler nach Seelbach. Knapp 100 Schergässler samt Zunfträten waren vor Ort und genossen den schönen Narrentag, der von der benachbarten Eulenzunft veranstaltet wurde. Das Wetter spielte wunderbar mit und sorgte sowohl bei den Zuschauern als auch den 52 Zünften, Musiken und Gruppen, die am Umzug teilnahmen für gute Stimmung.

Bildergalerie: Umzug Seelbach

Prächtige Stimmung in Rötenberg

Die Brotberghexen und Bäcker der Hexenzunft Rötenberg waren am Freitag, den 01. Februar 2013 tolle Gastgeber beim Hexenball. Die Schergässler standen trotz weitester Anreise aller Zünfte als Erste in der Halle, die sich schnell füllte. Für durchweg gute Stimmung sorgten, neben einem "Plattenaufleger", akrobatische Hexentänze und zwei Musiken. Die Schergässler, angefangen von den Hästrägern über die Zunfträte bis hin zu einigen Ehrenzunfträten, die ebenfalls mit von der Partie waren, hatten mächtig Spaß. Auf der Rückfahrt sorgten mehrere Sänger mit Gesangseinlagen für Stimmung und Kurzweil. Alles in allem ein rund um gelungener Fasentabend!

Bildergalerie: Hexenball in Rötenberg

Narrentag in Lahr - wir war´n dabei!

Die Schergässler haben am 27. Januar am großen Narrentagsumzug des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte in Lahr teilgenommen. Nahezu alle 83 Verbandszünfte waren vor Ort und führten den Zuschauern eindrucksvoll die Vielfalt an Masken und Häsfiguren der alemannischen Fasent am Hoch- und Oberrhein vor Augen. An Startnummer 85 gesetzt, dämmerte es bereits als sich Zunftrat und Schergässler begleitet vom Musikverein Reichenbach in Bewegung setzten und gerade noch rechtzeitig vor Sendeschluss die Kameras des SWR passierten. Mit dabei auch das am Vorabend frisch inthronisierte Baronspaar Anita II. und Patrick II., die sichtlich Spaß hatten.

Weitere Bilder vom Narrentag in Lahr sind in der neuesten Bildergalerie zu finden.

Grandioser Zunftabend

Mit einem Feuerwerk der guten Laune begeisterten am 26. Januar 2013 die Akteure wieder das Publikum in der ausverkauften Geroldseckerhalle. Zu Beginn des Programms wurde traditionell gelüftet, wer als Baronspaar die Ortsgewalt über die Fasenttage in der Narrenhochburg inne haben wird. In diesem Jahr haben Anita II. und Patrick II. alias Anita und Patrick Decker dieses ehrenvolle Amt übernommen und wurden mit viel Applaus im Saal empfangen. Die Kleinsten Akteure, die Mini Minis entführten das Publikum im Anschluss in Heidis Bergwelt. Diesem tollen Auftritt folgte eine politische Büttenrede des hinkenden Boten alias Rolf Hügel, der der regierenden Zunft sowohl auf Bundes- als auch regionaler Ebene gekonnt den Spiegel vorhielt. Einen Spiegel zum Schminken brauchten die Damen der folgenden Tanzgruppe nicht. Denn die Mitglieder der Hästanzgruppe präsentierten den traditioinellen Schergässlertanz mit Holzmaske, was eindrucksvoll gelang.

Erneut ein Volltreffer war der närrische Jahresrückblick von Tanja Mühlhaus, musikalisch begleitet von Reiner Kammerer. Bekannte Melodien luden das Publikum zum mitsingen ein. Härtere Töne folgten als die Tanzgruppe der Maxi Minis die Bühne als Rocker betraten. Insgesamt 33 Kinder und Jugendliche waren bei diesem mehr als gelungenen Programmpunkt auf der Bühne. Das Dorfgeschehen nahmen im Anschluss die beiden Tratschwieber Paula und Anna alias Gisela Heitzmann und Christa Reithler unter die Lupe. Die Pointen sorgten beim närrischen Publikum für viele, viele Lacher und beste Stimmung in der Halle. Die Stimmung oben hielten dann "Die Neuen", die von vielen Baustellen zu berichten wussten. Als Bauarbeiter sorgte die mittlerweile seit 1996 beim Richebacher Zunftabend auf der Bühne auftretende Gruppe für viel Klamauk und Frohsinn. Mit im Gepäck waren auch wieder neue Fasenthits, die das Publikum immer wieder von den Sitzen rissen. Auf ABBA-Melodien tanzte in diesem Jahr die Showtanzgruppe der Schergässler. In bunten Kostümen wirbelten die Tänzerinnen über die Bühne und ernteten für die Darbietung viel Applaus.

Inspiriert von ihrem zweiten Platz bei der Hitparade von Radio Bern, eröffnete das Buure-Quartett sein diesjähriges Programm mit einem Gruß an die Nachbarn aus der Schweiz. Verfolgt von einem Kameramann, der im Auftrag des SWR Filmmaterial für eine Reportage über die Buure erstellte, gab das Quartett einen Hit nach dem anderen zum Besten. Mit "mir läbe nur eimol" natürlich auch den närrischen Ohrwurm 2012, der im Saal begeistert mitgesungen wurde. Die Buure waren ein würdiger Abschluss des Programms, das souverän und gewohnt humorvoll von Helmut Dold und Martin Meier moderiert wurde. Beide gaben am Ende des Abends nach neun Jahren Moderation ihren Abschied von der Bühne in dieser Funktion bekannt. Oberzunftmeister Thomas Fischer dankte beiden auf das Herzlichste und bat abschließend nochmals die insgesamt 88 Akteure des großen Zunftabends der Schergässler im Jahre 2013 auf die Bühne.

Bildergalerie: 52. Zunftabend der Schergässler

Waldkirch in Narrenhand

Ein schöner Umzug am 20. Januar 2013 war der krönende Abschluss des 40-jährigen Jubiläums der Burghexen Waldkirch. Die Schergässler waren dabei und stürzten sich ins bunte Narrentreiben. Eine kleine Bilderstrecke ist in der Galerie zu finden.

Am kommenden Wochenende werden die Schergässler den 23. Oberrheinischen Narrentag in Lahr besuchen. Bei dem Großereignis werden sich die Mitgliedszünfte des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte präsentieren und Lahr in ein Narrenmeer verwandeln.

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