Führungswechsel bei den Schergässlern

Die am 04. Mai durchgeführte Hauptversammlung der Fasentzunft Schergässler Reichenbach brachte den im Vorfeld bereits angekündigten Wechsel in der Führungsspitze. Martin Meier (links im Bild), der als Oberzunftmeister zwölf Jahre lang die Geschicke der Zunft leitete, kandidierte nicht mehr für das Amt. In das höchste Amt der Zunft folgt ihm der bisherige Zunftmeister Thomas Fischer (Bildmitte). Zum neuen Zunftmeister wählten die Mitglieder Armin Furtwängler (rechts im Bild). Mit Ute Braun als Schriftführerin, Petra Christmann als Rechnerin sowie Monika Schmidt, Joachim Fabry, Achim Meier und Darko Petrovic als Beisitzer wurden bewährte Kräfte in den weiteren Vorstandsämtern bestätigt bzw. hinein gewählt. Der neue Oberzunftmeister Thomas Fischer stellte mit Freude fest, dass auch nahezu alle weiteren Mitglieder des Zunftrates plus des Neuzugangs Jens Jägle-Enders sich der Wiederwahl bzw. der Wahl stellten, die einstimmig ausfiel. Einer Fortführung der guten Zusammenarbeit innerhalb des Gremiums dürfte somit nichts im Wege stehen. Im Anschluss an die Wahlen erhielt der scheidende Oberzunftmeister für seine Arbeit in den vergangenen Jahren Lob und Dank von allen Seiten und wurde zu Recht mit stehenden Ovationen verabschiedet. Er hält den Schergässlern aber weiterhin als Hästräger die Treue. Gedankt wurde auch seiner Gattin Tanja, die ihn all die Jahre nach Kräften unterstützte.

Vor den Neuwahlen wurde den Mitgliedern von einem für die Zunft soliden Jahr 2011 berichtet, der eine tolle Fasentkampagne 2012 folgte. Die Schergässler feierten in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen das 55-jährige Bestehen der Zunft. Als Höhepunkte wurden der Hästrägerabend in der Geroldseckerhalle, der große Jubiläumsumzug mit knapp 3.500 Teilnehmern, der 51. Zunftabend sowie der zwei Tage dauernde Schergasse-Johrmärkt besonders hervor gehoben. Den Berichten folgte die von Ortsvorsteher Klaus Girstl beantragte Entlastung, die von den Mitgliedern ohne Gegenstimme gewährt wurde.

Erfreuliches konnte der neue Oberzunftmeister Thomas Fischer gegen Ende der Hauptversammlung beim Tagesordnungspunkt "Neueintritte" vermelden. Insgesamt 13 neue Hästräger, darunter vier Kinder, wollen im kommenden Jahr ein Probejahr bei den Schergässlern absolvieren und wurden herzlich willkommen geheißen. Auch auf kommende Aktivitäten, unter anderem das in diesem Jahr auf den 03. November datierte Schalchtfest im Nörgler, wurde kurz eingegangen. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung wurde als Einstieg in den geselligen Teil des Abends traditionell eine Narrensuppe gereicht.

Nachschlag mit viel Konfetti

Nach der Fasentverbrennung am Fasentdienstag auf dem Lindenplatz gab es in diesem Jahr wieder Mal einen Nachschlag. Die Schergässler besuchten, nachdem viele Jahre am Sonntag nach der eigenen Fasent kein Umzug mehr besucht wurde, den großen Buurefasnachtsumzug in Weil am Rhein. Viele Zuschauer säumten den Umzugsweg durch die Innenstadt, die von den Narren aus 136 Zünften und Musiken in ein Meer aus Konfetti verwandelt wurde. Das Baronspaar Michaela I und Heiko I hatten sichtlich Spaß bei ihrem letzten offiziellen Auftritt und können auf eine tolle Fasentkampagne 2012 in Reichenbach zurückblicken. Schön war´s !!! Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern in den diesjährigen Bildergalerien und fügen mit dem Umzug in Weil am Rhein noch eine letzte Galerie hinzu.

Bildergalerie: Umzug Weil am Rhein

Urige Dorffasent in der Schergaß

Drei lange Jahre mussten die Narren warten, bis der 12. Schergasse-Johrmärkt am Fasentsonntag um 11.30 Uhr offiziell eröffnet wurde. Was folgten, waren zwei herrlich närrische Tage in der Schergaß, die allen Beteiligten und Besuchern sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben werden. Aber nun Mal der Reihe nach. Nachdem Michaela I und Heiko I am frühen Sonntagmorgen zur Baronstrotte in die Fronmatte eingeladen hatten, bewegte sich der närrische Zug - angeführt vom Musikverein Reichenbach - zum Lindenplatz. Dort wurde der Markt unter dem Beifall vieler kostümierter Narren offiziell eröffnet. Viele Besucher strömten im Laufe des Tages in die Schergaß und erfreuten sich an den verschiedensten Darbietungen auf der Showbühne, an den Ständen und in den Buden. Tanzdarbietungen der Narrenfreunde aus Sexau und der Kuhbacher Kühe sowie musikalische Darbietungen der Schutterschlurbi und des Buure-Quartetts wurden mit viel Applaus bedacht. Ein großer Spaß war auch die Suche nach dem Schergaß-Talent. Um den Titel wetteiferten Sänger, Tänzer und Möchtegern-Bundespräsidenten, bis Moderator Helmut Dold gemeinsam mit der aus den Mitgliedern des Buure-Quartetts gebildeten Jury schließlich Klaus Neunstöcklin zum Sieger dieses närrischen Wettbewerbs kürten. Ein stimmungsvoller Abschluss des Tages auf der Showbühne war die Feuershow "el fuego". In den Buden herrschte derweil Hochbetrieb bis spät in die Nacht.

Bildergalerie: Schergasse-Johrmärkt Sonntag

Bereits zur Mittagszeit war die Schergaß am Montag wieder gut besucht. Magic Sven verzauberte nach der Essenszeit mit seiner Show im Nörgler nicht nur die kleinen Narren, die im Anschluss den großen Kinderumzug mitliefen und sich die für den Schergasse-Johrmärkt obligatorische "Wurschd samt Weckle" abholten. Frisch gestärkt, machten sich die Kinder dann an die Beantwortung der Fragen, die es im Rahmen der Schergaß-Ralley zu beantworten galt. Viele hochwertige Preise wurden im Anschluss an die Ralley verlost. Die glücklichen Gewinner freuten sich sehr über Eintrittskarten bzw. Gutscheine für folgende Einrichtungen: Vita Classica Therme Bad Krozingen, Funny World Freizeitpark, Baumkronenweg Waldkirch, Europark Rust, Rodelbahn Haslihorn und Bergbahnfahrt Todtnau, Steinwasenpark, Magic Bowling Center Waldkirch, Mehliskopf Rodelbahn und Badeparadies Schwarzwald. Erneut viel Applaus erhielten die Mini-Minis, die ihren "Polartanz", erstmalig aufgeführt beim Zunftabend der Schergässler, nochmals zum Besten gaben. Derweil strapazierten die Akteure des "Narriete" die Lachmuskeln der Besucher mit lustigen Sketchen und guten Witzen. Am zweiten Markttag setzten die Tramps aus Bodersweier, die Schwarzwald-Kracher und die Rebstibberer aus Ortenberg musikalische Akzente. Der Schergasse-Johrmärkt war erneut ein närrischer Hochgenuss für alle, die eine urige Dorffasent lieben. Nun gilt es wieder drei Jahre auf den nächsten Johrmärkt zu warten, bis es wieder heißt: "Alles strömt d’r Schergaß zue, nit emol e Hund het Rueh, z’Richebach do isch es schön, e jeds muß uf de Schermärkt gehn".

Bildergalerie: Schergasse-Johrmärkt Montag

Allen mitwirkenden Vereinen, Dorfgruppen und Akteuren wollen wir an dieser Stelle herzlich für die Teilnahme am diesjährigen Markt danken. Ohne das große Engagement und närrische Herz der Richebacher wäre dieser Markt nicht was er ist: ein Fasentknüller! Einen besonderen Dank richten wir in diesem Jahr an die Reichenbacher Spatzen, die letztmalig die Pforten zum "Spatzennest" geöffnet haben und bei den vergangenen Johrmärkten mit Liebe zum Detail für eine "närrische Wohlfühlatmosphäre" im Spatzennest gesorgt haben.

Reichenbach in Narrenhand

Farbenfroh und stimmungsvoll ging es am Schmutzigen in Reichenbach zu. Viele Narren folgten dem Aufruf "Kum un lach in Richebach" und erlebten einen schönen närrischen Tag zwischen Schergaß und Rathaus. Nach dem Besuch der Schergässler in den Kindergärten, wurde pünktlich um 15.30 Uhr der Narrenbaum gestellt. Der von Kinderhand geschmückte Baum ist in diesem Jahr ein besonders schönes, wenn auch etwas niedrigeres Exemplar als in den Vorjahren. Anschließend folgten viele Narren dem Aufruf, gemeinsam mit dem Baronspaar Michaela I. und Heiko I. das Rathaus zu stürmen und die Ortsgewalt zu übernehmen. Ortsvorsteher Klaus Girstl ergab sich angesichts der lärmenden, närrischen Übermacht in sein Schicksal und dankte ab. Im Anschluss ergriff Oberzunftmeister Martin Meier das Wort und dankte allen, die zum guten Gelingen der Fasent 2012 beitragen mit der Verleihung des diesjährigen Kampagneordens. Weitere Dankesworte folgten dann beim Auftritt des Buure-Quartetts: Die Buure dankten den Fans, die ihnen mittels TED-Voting zum Sieg beim Wettbewerb "Närrischer Ohrwurm 2012" verholfen hatten, der abgesetzte Ortsvorsteher Klaus Girstl dankte den Buuren dafür, dass Reichenbach bzw. die Richebacher Fasent nun im Ländle um einiges bekannter geworden ist. Der Siegertitel und einige weitere Ohrwürmer der Buure wurden dann abschließend zur großen Freude der Narrenschar angestimmt.

Der vom Musikverein Reichenbach angeführte Hemdglunkerumzug war dann der Startschuss für eine lange Nacht, in der ausgelassen, aber friedlich gefeiert wurde. Traditionell waren auch wieder die privat organisierten Dorfgruppen unterwegs, die die Richebacher Fasent an diesem Tag so besonders machen. Toll kostümiert und ideenreich wurde mit dem närrischen Publikum wieder viel Schabernack getrieben. Einige der Gruppen liefen unserem Haus- und Hoffotografen vor die Linse.

Bildergalerie: Schmutziger

Grandioser Empfang des Buure-Quartetts in Reichenbach

Das Buure-Quartett hat mit "Mir läbe nur eimol..." den Ohrwurm 2012 gelandet. Die Fernsehzuschauer, die per Telefonabstimmung ihr Votum in der Livesendung des SWR abgeben konnten, kürten das Loblied auf die Richebacher Fasent zum Ohrwurm und machten damit nicht nur die Buure glücklich. Denn die Freude und Begeisterung in Reichenbach ist riesengroß. Viele Fans aus dem Ort, aber auch darüber hinaus, haben die Buure noch am Abend ihres grandiosen Erfolges im Gasthaus Linde in Reichenbach hochleben lassen. Der Lindesaal platzte aus allen Nähten. Die Buure spielten nochmlas live auf und mussten neben dem Siegertitel auch den Vorjahreshit "Uns´re Küh im Stall" und weitere Hits zum Besten geben. Der ganze Saal sang und feierte kräftig mit. Der spontane Auftritt in der Linde war aber nicht die letzte Gelegenheit dieser Fasentkampagne, die Buure live zu erleben. Am Schmutzigen Donnerstag werden Timo Haag, Patrick Bohy, Daniel Moser und Mirko Sahl bei der Stürmung des Rathauses für Stimmung sorgen. Am Fasentsamstag wird das Quartett bei der "Heißen Nacht am Schutterstrand"  und am Fasentsonntag beim traditionellen Schergasse-Johrmärkt aufspielen. Nähere Informationen zu den Buure und deren Erfolg beim närrischen Ohrwurm 2012 gibt es auf der Buure-Website.

Heut ist so ein schöner Tag ...

Bei strahlendem Sonnenschein waren die Schergässler am Sonntag, den 12. Februar zu Gast bei den Rebhexen und Dominos in Friesenheim. Die Fasentzunft Friesenheim veranstaltete einen großen, sehenswerten Umzug, der Narren aus nah und fern anlockte und folglich ein breites Spektrum närrischen Brauchtums präsentierte. Von Seiten der Schergässler waren mit dabei, das amtierende Baronspaar Michaela I und Heiko I.

Nach dem Umzug galt es die Mobilfunktelefone zu zücken und für das Richebacher Buure-Quartett abzustimmen, die beim Wettbewerb des SWR um den närrischen Ohrwurm mitmachten und diesen nach ersten Meldungen gewonnen haben. Die Buure haben mit ihrem Hit "mir läbe nur eimol..." den närrischen Ohrwurm 2012 gelandet - wir sind begeistert und gratulieren herzlich !!!

Bildergalerie: Umzug Friesenheim

Ein Feuerwerk der guten Laune ...

... fackelten die Akteure beim 51. Zunftabend der Schergässler auf der Bühne ab. Das Publikum zeigte sich begeistert vom über vier Stunden dauernden Nonstop-Porgramm, das ausschließlich von eigenen Akteuren bestritten wurde. Helmut Dold alias "De Häme" und Oberzunftmeister Martin Meier führten gekonnt und mit viel Witz durch den Abend, der nach alter Tradition mit der Inthronisierung des Baronspaares begann. Michaela I und Heiko I (Michaela und Heiko Lauer) werden das närrische Volk in diesem Jahr durch die Kampagne führen. Das kurzweilige und abwechslungsreiche Programm eröffnete dann die Hästrägertanzgruppe mit dem Schergässler-Tanz bevor sich die Mini-Minis passend zu den derzeitigen Temperaturen "eiskalt" als Piguine, Eisbären und Eskimos dem Publikum präsentierten. Dem mit viel Applaus bedachten Tanz folgten die Tratschwieber Gisela Heizmann und Doro Oldak, die das Dorfgeschehen trefflichst glossierten. Mit einem musikalischen Jahresrückblick setzte sich erneut Tanja Mühlhaus, in diesem Jahr musikalisch begleitet von Rainer Kammerer, glänzend in Szene. Einen Einblick in die große Welt der Tanzfilme erhielt das Publikum beim Tanz der Maxi-Minis, der ebenfalls sehr gut ankam. Für großartige Stimmung sorgte im Anschluss das Buurequartett mit den Akteuren Timo Haag, Mirko Sahl, Daniel Moser und Patrick Bohy, der als "Fifi Albatross" die Geroldseckerhalle zum kochen brachte. Spitzfindiger ging es dann beim Hinkenden Boten alias Rolf Hügel zu, der den Politikern auf gekonnt gnadenlose Weise den Narrenspiegel vorhielt. Erstmals seit Jahren konnte beim Zunftabend wieder ein Showtanz der Hästräger, choreografiert von Tanja Stürmer, vorgetragen werden. Der mit viel Tempo und Hebefiguren ausgestattete Tanz der Piraten war mehr als sehenswert. Die anschließende Kreuzfahrt der "flotten Lotte" auf der Schutter mit der Gruppe "Die Neuen" war Komik pur, gespickt mit zahlreichen Fasenthits, die vom Publikum kräftig mitgesungen wurden. Alle Akteure zündeten "Gute-Laune-Raketen", was vom närrischen Volk im Saal beim großen Finale mit dem Lied "Sooooooo ein Tag, so wunderschön wie heute ..." quittiert wurde. Schön war´s !!! Wie schön, ist auf den Bildern, geschossen von unserem diesjährigen Haus- und Hoffotografen Reinhard Pelzer, zu sehen.

Bildergalerie: 51. Zunftabend der Schergässler

Buurequartett erneut im Finale um den närrischen Ohrwurm

Erneut hat es das Buurequartett aus Reichenbach ins Finale um den närrischen Ohrwurm geschafft. Im vergangenen Jahr belegten die vier Buure einen hervorragenden zweiten Platz und mussten sich nur den Jokilibrünnlern aus Endingen geschlagen geben. In diesem Jahr treten de Karli, de Seppl, de Duuni und de Friedl erneut mit einer Eigenkomposition an, erstmalig eine Vorgabe des SWR für alle Teilnehmer bei diesem närrischen Wettbewerb, die im vergangenen Jahr möglicherweise zum Sieg gereicht hätte.

Mit dem Song "Mir läbe nur eimohl ..." hoffen die Buure am Sonntag, den 12. Februar 2012 wieder bei den närrischen Fernsehzuschauern punkten zu können. Die Fernsehübertragung im SWR beginnt um 16 Uhr. Im Laufe der Live-Sendung wird wieder die Nummer eingeblendet, unter der für den in Reichenbach bereits bekannten Ohrwurm des Quartetts gevotet werden kann. Wir wünschen dem Buure-Quartett einen tollen Auftritt. Holt den Ohrwurm 2012 in die Ortenau !!!

Aktuelle Informationen zum närrischen Ohrwurm und zum Buurequartett, die alljährlich die Richebacher Fasent - in diesem Jahr den Zunftabend, die heiße Nacht am Schutterstrand der Vereinsgemeinschaft und den Schergaße-Johrmarkt - bereichern, sind auf der Website der Buure zu finden.

Narren strahlten mit der Sonne in Niederwinden um die Wette

Klein und Groß hatten beim Umzug anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Schindlejokel viel Spaß. Ganz Niederwinden war ein einziges Narrendorf - mit Ausnahme der Bundesstraße, die mangels fehlender Umgehung nur eine Stunde für den Umzug gesperrt wurde. Diese Tatsache tat der Feierlaune der Narren und Besucher aber keinen Abbruch. Den Schergässlern hat es trotz der Minusgrade sehr gut gefallen. Manch einer fühlte sich an die alten Zeiten des Vierertreffens erinnert, als die Schergässler gemeinsam mit den Schindlejokel aus Niederwinden, den Silberklopfern aus Bleibach und der Narrenzunft Oberwindemer Spitzbue einen närrischen Bund bildeten. Regelmäßig waren die Schergässler zu Gast im Elztal und die drei Elztalzünfte gern gesehene Gäste in Reichenbach. Die Bildergalerie vermittelt einen kleinen Einblick in den schönen Tag.

Der Umzug in Niederwinden war für die Schergässler Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes, das am Samstag mit dem großen Zunftabend der Schergässler in der Geroldseckerhalle eingeläutet wurde. Altbewährte und für gute Stimmung sorgende Akteure standen auf der Bühne und boten ein vierstündiges Bühnenprogramm mit viel Witz, Tanz und Musik. Gemäß der seit Jahren gepflegten Tradition, wurde an diesem Abend auch das neue Baronspaar inthronisiert. Michaela I und Heiko I hielten eine schwungvolle Antrittsrede und werden die Narren in Reichenbach durch die diesjährige Kampagne führen.

Tolles Jubiläumswochenende in Reichenbach

Sichtlich wohl fühlten sich die über 3.000 Hästräger beim großen Jubiläumsumzug in Reichenbach. Den über 4.000 Zuschauern am Straßenrand wurde eine große Bandbreite verschiedenster Häs aus den unterschiedlichsten Regionen im Ländle präsentiert. Den weitesten Anreiseweg mit einer Busfahrt von knapp vier Stunden hatte dabei die Narrenzunft Wangen aus dem Allgäu. Es war ein tolles Narrenfest, wofür wir uns an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Zünften und Musiken herzlich bedanken. Einen weiteren Dank richten wir an die Gruppen und Vereine im Ort, die mit Ständen und Buden die gesamte Umzugsstrecke optimal für das Narrentreiben vorbereitet haben.

Der Umzug war der tolle Abschluss dieses Jubiläumswochenendes, das mit einem Hästrägertreffen in der Geroldseckerhalle bereits am Samstag eingeläutet wurde. Über 700 Hästräger feierten ein schönes Narrenfest. Dafür sorgte auch ein sehenswertes Programm mit Showtänzen der Zünfte Muhrbergdachse Bühl, Sundheimer Hexen, Krutstorze Gottenheim, Narrenzunft Mühlenbach und Pflumedrucker Schutterwald. Neben der Showband Skunks AT bereicherten das Programm musikalisch die Guggemusiken Ko-Ma-Sex, Schutterschlurbi, Schnoogesurrer, Krach & Blech und Simsegräbsler. Allen danken wir für den großartigen Abend.

Bildergalerie: Hästrägertreffen

Umfangreiche Bildergalerien vom Hästrägerabend, dem Umzug sowie dem davor geschalteten Empfang im Rathaus sind online. Der Empfang, musikalisch umrahmt vom Musikverein Reichenbach und moderiert von unserem Kuhbacher Narrenfreund Helmut Dold alias "De Häme", machte allen viel Spaß und sorgte bei den Zunftoberen bereits im Vorfeld des Umzugs für gute Stimmung. Auch die Spitze des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte mit Narrenmeister Paul Teike an der Spitze war beim Empfang vor Ort und zeigten sich begeistert von der guten Stimmung in der Narrenhochburg am Schutterstrand.

Bildergalerie: Jubiläumsumzug

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